Unsere Häuser
Die Suchthilfe Fleckenbühl betreibt drei Suchthilfe-Einrichtungen. Das ist zuerst der seit 1984 existierende Hof Fleckenbühl. Auf dem Hof leben ständig etwa 140 Menschen, die meisten sind ehemalige Süchtige. Wir organisieren und verwalten uns vollständig selbst. Das bedeutet, dass wir keine therapeutischen Mitarbeiter haben. Lediglich einzelne, meist ebenfalls ehemalige Süchtige, die das Programm der Suchthilfe Fleckenbühl durchlaufen und abgeschlossen haben, arbeiten als Fachkräfte in unseren Zweckbetrieben.
Jedes Jahr kommen viele Menschen mit Suchtproblemen zu uns. Unsere Tür steht allen jederzeit offen. Jeder kann schauen, ob unser Angebot etwas für ihn oder sie ist. Manche Süchtige bringen ihre Kinder mit. Deshalb haben wir vor einigen Jahren einen eigenen Kindergarten aufgebaut, damit die Eltern ihre Kinder bei sich behalten können und nicht gezwungen sind, sie im Kinderheim, bei Pflegeeltern oder anderswo abgeben zu müssen.
Im Jahr 2003 haben wir ein Haus in Frankfurt am Main aufgemacht. Damit steht auch in diesem schwierigen Umfeld das Angebot "Aufnahme sofort" allen Süchtigen offen. Mittlerweile leben dort ständig 60 Menschen.
2004 hinzugekommen ist die Jugendhilfe Leimbach. In Leimbach werden Jugendliche und junge Erwachsenen mit Suchtproblemen aufgenommen. Die jungen Menschen leben und arbeiten mit älteren erfahrenen Menschen aus der großen Suchhilfegemeinschaft zusammen.
Abstinenz ist die Voraussetzung dafür, sein Leben in den Griff zu bekommen. Jeder kann es schaffen, wenn er wirklich will. Süchtige sind nicht hilflos krank! Sie können aus eigener Kraft nüchtern, gewaltfrei und ohne Kriminalität zusammen leben!
Unsere Häuser bieten dafür die besten Voraussetzungen und Rahmenbedingungen. Leben und arbeiten in einer Gemeinschaft von Menschen, die Sucht und ihre zerstörerischen Konsequenzen am eigenen Leib erfahren haben und wissen wovon die Rede ist.
Bei uns kann man sehen, was Menschen leisten können, die wieder Kraft, Mut und einen Sinn im Leben gefunden haben.
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